Die Entscheidung: Toktomushev gewinnt mit Schwarz
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In der Entscheidungspartie hatte Peng mit Weiss etwas mehr Bedenkzeit. Toktomushev stand aber schon nach der Eröffnung besser, gewann einen Bauern und nach einem Fehler in Zeitnot einen ganzen Turm.
Schwarz übernimmt das Zentrum
Toktomushev war aus der Eröffnung mit leichtem Vorteil gekommen. 20.f4 schwächte die weisse Stellung weiter: Nach 20…dxe4 21.Nxe4 Nxe4 stand Schwarz klar besser. Ruhiger war 20.exd5.
▶ Stellung auf Lichess analysierenEin Bauer mehr
Nach 25.d4 schlug Toktomushev zu: 25…Bxd4 26.Bxd4 Qxd4, und Schwarz hatte einen Bauern mehr.
▶ Stellung auf Lichess analysierenEin Fehler mit 20 Sekunden
Mit 20 Sekunden auf der Uhr zog Peng 31.Bg2. Es folgte 31…Bxg2 32.Kxg2 Rxf2+ 33.Qxf2 Qe4+ – ein Schach, das gleichzeitig den Turm auf b1 angreift. Nach 34.Kh3 Qxb1 hatte Schwarz einen ganzen Turm mehr. Mit 31.Bf3 wäre Weiss zwar klar schlechter gestanden, aber noch im Spiel geblieben.
▶ Stellung auf Lichess analysierenIns gewonnene Endspiel
36…Qxg3+ tauschte die Damen. Im Endspiel hatte Schwarz einen ganzen Turm mehr, der Rest war Technik: Der a-Bauer lief bis zur Grundreihe.
▶ Stellung auf Lichess analysierenSchweizer Meister
Mit der neuen Dame auf a3 war Matt nicht mehr aufzuhalten. Peng hatte noch zwei, Toktomushev noch vier Sekunden auf der Uhr – Toktomushev gewann den Stichkampf 2:1 und war zum ersten Mal Schweizer Meister.
▶ Stellung auf Lichess analysierenFazit
Toktomushev spielte die Entscheidungspartie wie aus einem Guss: besser aus der Eröffnung, ein Bauer mehr, und als Peng in Zeitnot einen Turm einstellte, wurde der Vorteil sicher verwertet.